Am zweiten Wochenende des Jahres  fand wieder das alljährliche Wintertreffen der Idaflieg statt, welches von uns organisiert wurde. Wir hatten uns schon sehr darauf gefreut, die Mitglieder der anderen Gruppen, die wir stets gerne besucht haben, nach 10 Jahren wieder bei uns begrüßen zu können. Doch angesichts der aktuellen Lage musste auch das Wintertreffen, wie viele andere Veranstaltungen in den vergangenen Monaten, rein digital stattfinden. So wurden die üblichen Vorträge, zu denen unsere Gruppe einen zum Stand der Dinge im Verein und einen über die Fortschritte beim Bau unseres Prototypens beisteuern konnte per Videokonferenz gestreamt. Unserer alter Herr  Jürgen „Willi“ Frey ergänzte unser Vortragsangebot mit einem Beitrag über die Anwendung und Grenzen von automatisch geregelten Aktuatoren an Wölbklappen. Auf der ebenso digital ausgerichteten Hauptversammlung der Idaflieg wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dieser besteht aus Katharina „Katyusha“ Diehn, Fernando „Paschulke“ Trabucchi und Renate Litzelmann von den Akafliegs Dresden, Berlin und Hannover.  Des Weiteren wurden gemeinsam vom Verband der Sportflugzeughersteller, sowie vom Alte Adler e.V. Vorträge und Projekte ausgezeichnet. Über die Förderpreise konnten sich zum einen der Vortrag über den Baufortschritt des aktuellen Braunschweiger Prototypens SB15 und zum anderen die von der Akaflieg Aachen entwickelte Seileinzugsvorrichtung für Schleppflugzeuge „WiMi“ freuen. Als Nachtrag zum Segelflug Symposium im Herbst wurde der elektrisch betriebene Erstflug der Berliner B13e ebenso durch den Förderpreis gewürdigt.

Die rege Beteiligung von zeitweise bis zu 160 Zuhörenden freut uns sehr und wir sind erleichtert, dass die Technik so gut mitspielte. Dass uns die Veranstaltung trotz des besonderen Formats sehr gelungen ist, bestätigen die durchweg positiven Rückmeldungen. Einen Vorteil hatte das Digitale: Alte Damen und Herren, denen es normalerweise nicht möglich war, zum Wintertreffen zu kommen, äußerten sich begeistert darüber, dass sie dieses Jahr die Gelegenheit dazu hatten.

Auch für das Abendprogramm konnte mit verschiedenen Kanälen zum Quatschen und gemeinsamen Spielen eine Möglichkeit zum geselligen Beisammensein gefunden werden. Trotz der räumlichen Entfernung kam  ein Hauch vom „echten“ Wintertreffen auf. Dennoch konnte all das natürlich keinen  Ersatz für den Austausch und das fröhliche Miteinander eines „normalen“ Wintertreffens bieten. Daher wurde entschieden, dieses auch nächstes Jahr wieder hier in Dresden auszurichten, dann hoffentlich so, wie wir es aus den anderen Jahren kennen! Wir freuen uns darauf!

(Clausi und André)

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