Segelflugsymposium 2017

By | 1. Dezember 2017

Nachdem die letztjährige Jubiläumsausgabe des Segelflugsymposiums auf der Wasserkuppe stattfand, war die 41. Auflage wieder in gewohnter Manier in Braunschweig anberaumt. Auch wir besuchten mit acht Aktiven und sechs alten Herren die Veranstaltung. Dabei war Jan „Cpt. Ahab“ nicht nur als Besucher, sondern auch als Vortragender mit von der Partie. Er stellte die Ergebnisse seiner Studienarbeit zum Thema einziehbare Bugfahrwerke vor (wir berichteten 😊). Für diese Arbeit erhielt die Akaflieg neben der FVA Aachen den Innovationspreis der Traditionsgemeinschaft „Alte Adler e.V.“, welcher mit 1.000€ dotiert ist. Diese Auszeichnung drückt für unsere junge Gruppe natürlich eine immense Wertschätzung aus und zeigt, dass sich die viele Arbeit an unserem Prototyp, auch in Form von Studien- oder Abschlussarbeiten lohnt und honoriert wird. Bisher konnten wir diesen Preis 2009 und 2012 gewinnen und wir hoffen es kommen noch ein paar dazu 😊. Das Preisgeld wird in die weitere Entwicklung der D-B11 fließen.

links: Übergabe der Urkunde an Jan durch Hans Ludwig Meyer, rechts: die Preisträger der FVA Aachen

Das Symposium bietet eine Plattform sich über die aktuellen Entwicklungen und Forschungsfelder rund um den Segelflug zu informieren. Dabei sind sowohl Hersteller, aber auch Universitäten und Forschungsinstitute wie das DLR vertreten. Wo sonst hat man die Möglichkeit als Student die Ergebnisse mit Experten und Professoren, wie Herrn Radespiel (Präsident der International Scientific and Technical Soaring Organisation) und Herrn Boermanns ( Chef-Aerodynamiker der TU Delft, wenn es um Flugzeugprofile für Segelflugzeug geht) zu diskutieren, wie in diesem Bild zu sehen:

 Jan bei der Präsentation seiner Arbeit in Diskussion mit Loek Boermans und Rolf Radespiel

Aber auch die Bedeutung der Akafliegs für die Entwicklung des Segelflugs wird bei dieser Veranstaltung deutlich. Nicht nur etwa die Hälfte der Vortragenden sind ehemalige oder aktive Akaflieger, sondern auch das Auditorium bestand zur Hälfte aus ihnen (etwa 75), wie sich bei der Abendveranstaltung in der Werkstatt der Akaflieg Braunschweig zeigte. Dort wurde einem auch nicht langweilig, gab es doch die Gelegenheit seine Eignung als Kunstflugpilot an einem rotierenden Mockup der SB 14, dem Rückenflugtrainer, zu testen, was auch ausgiebig genutzt wurde. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Akaflieg Braunschweig für die Unterbringung und gute Versorgung bedanken. Wir freuen uns schon auf das Symposium im nächsten Jahr, dann voraussichtlich wieder in Darmstadt.

Die feierliche Urkunde
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