Formbau

By | 14. Januar 2016

Diesen Winter haben wir uns zum Ziel gesetzt, trotz der Wartung unseres Flugzeugparkes tatkräftig an der D-B11 weiterzuarbeiten.

Vorbereitung für Negativform des Hinterrumpfes

Nachdem die Oberflächenkontur und –qualität des Hinterrumpfes unseren Vorstellungen entsprach konnte das nun fertige Urmodell in die Negativform gelegt werden. Das Seitenleitwerk hat eine Verlängerung an allen Laminatkanten bekommen, die das spätere Laminieren vereinfachen wird. Um einen Durchhang der Rumpfröhre zu vermeiden wurden Holzspanten so unter den Hinterrumpf gestellt, dass Rumpfröhre und Seitenleitwerk mithilfe von Linienlasern am Vorderrumpfmodell ausgerichtet werden konnten. Auf diese Spanten wird dann die Trennebene für die erste halbe Negativform gelegt.

Parallel wurde am Stahlgestell gearbeitet, welches die Hinterrumpfform versteifen soll. Wichtig ist, dass die Konstruktion Kräfte und Momente in allen Richtungen aufnehmen kann. Die konstruierten Profile wurden dann optimal auf die Halbzeuge (3m lange Stahlprofile) aufgeteilt und schon herausgetrennt.

Strukturelemente im Mock-Up

Das Mock-up wurde an die neue, gerade Haubenkontur angepasst und hat in diesem Zuge einen neuen, den CAD-Daten entsprechenden, mittleren Ringspanten („Überrollbügel“) bekommen. Dieser ist mit zwei Passbolzen am Mock-Up befestigt und damit demontierbar. Die Positive der unteren Stringer, des vordersten Ringspantes, sowie die Übergänge zwischen diesen Elementen sind fast fertiggestellt. An den Positivkernen der oberen Stringer, welche gleichzeitig große Teile des Haubenrahmens bilden, sowie am mittleren Ringspanten wird noch gearbeitet.

Der Hauptpannt besteht aus einer Kombination aus verschiedenen Platten (gekrümmt und gerade) und einem Querkraftprofil. Die Platten für das Einbauen ins Mock-Up, sowie die Negativform für das Querkraftprofil wurden bereits gefertigt. Sobald die restliche Vorderrumpfstruktur fertiggestellt wird, können diese eingebaut werden.