Winde

Segelflugzeuge sind nur zum Starten auf Motorkraft angewiesen. Bei uns wird überwiegend der Windenstart durchgeführt, dabei wird das Flugzeug mithilfe einer stationären Startwinde in die Luft gezogen. Der Standort der Winde wird in Abhängigkeit vom Wind gewählt, da Flugzeuge immer gegen den Wind starten.
Bedient wird die Winde durch speziell ausgebildete Windenfahrer.
Die Kommunikation zwischen Start und Winde erfolgt über eine spezielle Funkfrequenz, dabei werden dem Windenfahrer durch festgelegte Kommandos alle wichtigen Informationen mitgeteilt.
Anschließend startet er den Motor und kuppelt eine der beiden Trommeln ein, sodass die Kraft nun über ein Stahlseil übertragen wird, dieses ist über eine spezielle Kupplung mit dem Flugzeug verbunden. So wird der Flieger auf seine Abhebegeschwindigkeit beschleunigt.
Wenn ein Seil „verwendet“ wurde kommt es direkt vor der Winde zum Stillstand, das bedeutet das die Seile nach zwei Starts mithilfe eines speziellen Anhängers zum Start zurückgezogen werden müssen.
Unsere Winde ist eine Doppeltrommelwinde vom Typ H4. Doppeltrommel bedeutet hierbei, dass die Winde über eine Trommel links und eine rechts verfügt. Dadurch wird eine schnellere Startfolge ermöglicht, da die Seile wie erwähnt nur alle zwei Starts neu ausgezogen werden müssen.

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Die Winde mit ihrem Zugfahrzeug, dem Eisenschwein.
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